Málaga

7. Februar 2012. Wir hatten es nicht eilig. Der Aufenthalt in Málaga reichte für einen kurzen Stadtbummel völlig aus. Mehr hatten wir sowieso nicht vor. Irgendwann würde ich gerne einmal für einen ganzen Tag hier anlegen, um endlich den ganztägigen Ausflug nach Granada machen zu können, um die weltberühmte Alhambra zu sehen. Leider gibt es bei MSC immer nur 4-Stunden-Aufenthalte. So ließen wir uns gar nicht erst das Frühstück auf die Kabine kommen, sondern beschlossen, gemütlich bei unserem Kellner Ortiz im Restaurant Cerchio d’Oro zu frühstücken. Der freute sich und wies uns gleich einen seiner Meinung nach besonders schönen Tisch zu. Weiterhin ohne Eile verließen wir nach dem Frühstück das Schiff und fuhren für 7 Euro pro Person (Hin- und Rückfahrt) mit dem Portbus zum Hafentor. 2009 hatten wir uns vom Hafentor aus gesehen mehr östlich gehalten, hatten die Kathedrale besichtigt und den Burgberg bestiegen, diesmal hielten wir uns links und bummelten über die Prachtstraße durchs Einkaufsviertel. Bei herrlich warmem andalusischen Klima ließen wir uns vor einem Straßencafé auf ein Glas Rotwein nieder, später aßen wir noch ein leckeres Eis (Nougat mit Schokohülle) und schafften es nicht, an einer Bodega vorbeizugehen, ohne einzukehren. Also gab es auch hier nochmals ein Gläschen Roten.

Wie schon bei unserem ersten Besuch hat uns Málaga sehr gut gefallen. An jeder Ecke hörten wir, wie – auf englisch oder deutsch – die tollen Einkaufsmöglichkeiten gelobt wurden. Mit einem Schuhkauf konnte auch Katrin das bestätigen. Wir beschlossen, lieber ein paar Minuten früher aufzubrechen und nicht mit dem Portbus zum Terminal zu fahren, sondern zu Fuß zu gehen. So kamen wir auch noch nahe an der Tatoosh vorbei, der Mega-Yacht von Microsoft Mitbegründer Paul Allen. So ein Mini-Heli am Heck, das hat schon was.

Der Fußweg hatte sich doch etwas gezogen, bei der Sicherheitskontrolle mussten wir auch noch warten, sodass wir tatsächlich erst kurz vor der „Alle an Bord“-Zeit zurück an Bord waren. Rechtzeitig war es aber allemal. Unmittelbar, nachdem die letzten Passagiere die MSC Fantasia betreten hatten, legte das Kreuzfahrtschiff auch schon ab. Bei bestem Wetter genossen wir vom Aussichtsdeck die Ausfahrt aus dem Hafen von Málaga. Hier ein Panorama von Málaga, aufgenommen bei der Abfahrt (anklicken!). Jetzt war es Zeit für einen Happen. In Anbetracht des am Abend anstehenden dritten Gala-Festes nahmen wir aber wirklich nur eine Kleinigkeit, bestehend aus Pasta, Salat und Bier zu uns.Den Nachmittag nahmen wir das erste Sonnenbad des Jahres, auf Deck 16 der MSC Fantasia, südlich der andalusischen Küste. Während Katrin sich in der Kabine für den Gala-Abend zurechtmachte, saß ich auf dem Balkon und erlebte meinen vermutlich schönsten Sonnenuntergang, den ich auch ausgiebig fotografierte.

Um 19:45 machten wir uns auf den Weg in die L’Insolito Lounge, wo der Empfang des Kapitäns für die Hochzeitsreisenden („Honeymooner“) und die Kreuzfahrt-Wiederholer („Repeater“) stattfand. Ein kurzes Händeschütteln mit Kapitän Ferdinando Ponti, das obligatorische Foto, das wir wie jedes Mal dann doch nicht kaufen würden, und zwei Gläser Champagner. Dann ging es zum Gala-Abendessen. Das sah so aus:

 

Katrin Ich
Geräucherter Marlin mit Fenchelsalat, Grapefruit, Orangenfilets
Geräucherter Marlin mit Fenchelsalat, Grapefruit, Orangenfilets
Kopfsalat mit Radicchio, Tomaten, Mozzarella
Kopfsalat mit Radicchio, Tomaten, Mozzarella
Risotto mit Steinpilzen
Nudeln mit Kaninchen-Sauce
Garnelen (drei) mit Reispilaw
Rindfleisch mit grüner Pfeffersauce und gegrilltem Chicorée
Käse
„Überraschungs“-Eistorte
„Überraschungs“-Eistorte
Süßes Gebäck, Champagner „aufs Haus“
Süßes Gebäck, Champagner „aufs Haus“

Nach dem Essen waren wir noch unternehmungslustig. Zunächst gingen wir nochmal in die L’Insolito Lounge, wo Katrin einen Caipirinha und ich ein Bier tranken. Noch ein Bummel über die öffentlichen Decks 6 und 7, dann ging es mit dem Auszug hinauf in die Liquid Disco. Dort gefiel es uns allerdings gar nicht: die Musik zu laut, die Musikauswahl schlecht. Da zogen wir uns doch lieber in die Kabine zurück, den Pianisten in der Schooner Bar der Navigator of the Seas vermissend.

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