Genua

27. März 2010. In den frühen Morgenstunden erreichten wir Genua. Die Nacht war stürmisch gewesen, ich war einige Male aufgestanden und ans Fenster gegangen, und wenn ich über den Balkon hinausblickte, sah ich Wellenberge und Gischt über dem dunklen Meer. Die ganze Nacht hindurch fuhr in einigen hundert Metern Abstand neben uns eine Finnlines-Fähre, deren Beleuchtung etwas Orientierung gab.

Finnlines-Fähre

Die Finnlines-Fähre war durch die ganze stürmische Nacht unser Begleiter

Mit dem Ausschiffen kannten wir uns ja nun schon etwas besser aus. Erst zum Zahlmeister, die unterschriebene Bordrechnung abgeben, dann ein schnelles Frühstück, während wir bereits anlegten. Zurück in die Kabine, noch eine ‚Katzenwäsche‘ und die letzten Utensilien eingepackt, Kabine räumen und ins Theater, um auf die Ausschiffung zu warten. Hier machte sich nun der Unterschied zwischen den Kategorien bemerkbar. Während wir auf der Fantasia als ‚Individualreisende‘ der teuersten Balkonkabinen-Kategorie auf Deck 13 in einer kleineren Bar warten konnten und sich die Wartezeit mit 15 Minuten in Grenzen hielt, warteten wir nun im vollen Theater etwa eine dreiviertel Stunde, bis unsere Ausschiffungs-Farbe aufgerufen wurde. Etwas wehmütig gingen wir von Bord, fanden schnell unsere Koffer in der Gepäckhalle, die wir ohne kontrolliert zu werden verließen.

Zurück in Genua

Zurück in Genua

Nachdem uns ja zu Beginn unserer Kreuzfahrt ein ‚Parkplatz-Schlepper‘ in das Ponte dei Mille-Parkhaus ‚entführt‘ hatte, stand unser Auto nun nicht vor dem Terminal bereit, sondern musste erst im Parkhaus abgeholt werden. Ich benötigte zu Fuß etwa 5 Minuten, die Übergabe des Autos ging schnell und problemlos, Kratzer oder Schäden hatte es auch keine. Ich fuhr zurück zum MSC-Terminal, wo nun schon ein ziemliches Verkehrschaos herrschte. Da kam auch schon Katrin mit den Koffern auf mich zu. Also schnell gedreht, bevor ich zwischen all den anderen Wagen feststeckte, die Koffer eingeladen und nichts wie raus aus dem Chaos! Binnen weniger Minuten waren wir auf der Autobahn Richtung Mailand, und nach einer ruhigen, störungsfreien Fahrt ging unser Kreuzfahrt-Urlaub 2010 am frühen Nachmittag in Konstanz zu Ende.

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